Das RessourenZentrum wird vom gemeinnützigen Verein ReparaturRat Oldenburg e.V. betrieben und befindet
sich im Aufbau. In der Ofener Straße 50B beheimatet,
bietet das RZO seinen Kund:innen zukünftig Reparaturdienstleistungen, Coworkingspaces, einen Reparaturlernort sowie einen Gebrauchtwaren- und Tauschladen an.

Unter www.ressourcenzentrum-oldenburg.de sind alle aktuellen Informationen zu finden.

Reparaturen

Verkauf instandgesetzter Gegenstände

Lernort

Coworkingspaces

Das RZO bietet seinen Kund:innen zukünftig Reparaturdienstleistungen in den Bereichen Elektronik, IT/PC, Textil, Fahrrad, Holz- & Metall, Möbel, Lautsprecher/HiFi sowie Haushalts- & Gartengeräte an.

Arbeitsplätze für Reparateure

Hierzu können sich Dienstleister:innen aus den zuvor genannten Bereichen Arbeitsplätze anmieten und die Infrastruktur und Öffentlichkeitsarbeit des Zentrums für sich nutzen.

Als Privatperson ist es zukünftig möglich, Coworkingspaces für die Bereiche Fahrrad, Holz, Metall und Textil zu mieten, um eigenständig oder unter Hilfestellung Reparaturen durchzuführen.

Über Reparatur- und Upcycling-Workshops versucht das RZO, Kinder und Jugendliche gleichermaßen wie Erwachsene für die Reparatur und damit den Erhalt von Dingen und eine nachhaltigere Lebensweise zu begeistern.

RepariereDeineWelt

Der im RZO angegliederte Sharepoint wird Lebensmittel, ein Lastenrad, Geschirr sowie Kleidung und Accessoires anbieten und durch die Kooperation mit Foodsharing, Rädchen für alles sowie W.I.M. Tischlein deck dich ermöglicht.

Das Repair Café Rosenstraße ist in die Räumlichkeiten des RZO umgezogen und bietet ab März 2022 unter dem Namen Repair Café am Westkreuz Hilfe zur Selbsthilfe bei Reparaturen unterschiedlichster Art.

Das RZO wird reparaturnahe Dienstleistungen aus der Oldenburger Region in einem Netzwerk zusammenführen und als Vermittlungsagentur Kund:innen beraten und ihre Dienstleistungsanfragen an die Netzwerkpartner:innen weiterleiten.

Zurück in den Kreislauf!

Das Angebot des RZO soll schließlich abgerundet werden durch den Verkauf von wiederaufbereiteten Geräten. Für eben diesen Bereich wird eine Kooperation mit dem AWB und dem Kaufhaus Mehrwert angestrebt. Als Aktion „Erhalt der Dinge“ kann so ein weiterer entscheidender Beitrag zur Ressourcenschonung geleistet werden.

Antragsstellungen

Um Konzepte für einen im RZO befindlichen Lernort zu entwickeln und die Angebote für unterschiedliche Altersgruppen regional und überregional zu vernetzen, wurden vom ReparaturRat in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung verschiedene Anträge gestellt:

Bewilligter Antrag „Alle fürs Klima“ – Handwerkliche Früherziehung

Um Kinder und Jugendliche für nachhaltiges Handeln zu interessieren, soll ein Konzept entwickelt und erprobt werden, mit dem Kurse für einen nachhaltigen Umgang mit Alltagsgegenständen im Ressourcenzentrum Oldenburg angeboten werden kann. Kindern soll die Möglichkeit eröffnet werden, hier gemeinsam mit ihren (Groß-)Eltern die Kultur der Reparatur auf praktische Weise früh kennenzulernen.

Antragstellung Interreg-A „Klima:repair“

Das Konzept der handwerklichen Früherziehung ist auch Teil eines Interreg-Antrags, der gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung und Vertretern niederländischer Städte (darunter auch die Partnerstadt Groningen) eingereicht werden soll. Ziel des Projektes ist es, nachhaltige Strategien für Städte zu entwickeln und diese auf den Klimawandel vorzubereiten. Oldenburg will im Rahmen dieses Antrages zudem ein Konzept für einen Reparatur-Bon entwickeln, um Anreize für Reparaturen zu schaffen, mit Reparaturangeboten zur Belebung der innerstädtischen Wirtschaft beizutragen und das Handwerk zu stärken.

Antragstellung „Lernort Reparatur in der Metropolregion Nordwest für nachhaltige Daseinsvorsorge und Klimaschutz“ bei der Metropolregion Nordwest

Um Jugendliche aktiv in eine krisenrobustere und nachhaltige Gestaltung der kommunalen Versorgung einzubinden und das Interesse an handwerklich-technischen Berufen wiederzubeleben, soll mit dem Projekt ein Netzwerk innovativer Lernorte geschaffen werden, in dem Workshops und Kurse zur Reparatur und Nutzungsdauerverlängerung von Alltagsprodukten entwickelt und angeboten werden. Das Ziel ist es, die Reparatur als Teil einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Wirtschaft wiederzubeleben und die Attraktivität handwerklicher Berufe erfahrbar zu machen, um den Fachkräftemangel zu reduzieren und die Reparaturkultur wiederzubeleben. Für die Kursangebote soll ein Netzwerk von Reparaturexperten im Ruhestand aufgebaut werden, die ihr Erfahrungswissen an die übernächste Generation weitergeben.