Literatur


Daniel Fuhrhop

Verbietet das Bauen

Eine Streitschrift

ÔÇ×├ťberraschend f├╝r einen Missionar ist der leichtf├╝├čige Stil des Buches, das fast ohne ideologischen Ballast auskommt. Fuhrhop wirbt f├╝r seine vielen Ideen zur Neubauvermeidung, mit denen er zum Teil verschiedene Ans├Ątze in den Planerdiskussionen der letzten Jahre radikalisiert, mit Charme und Humor.ÔÇť Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.10.2015, Arnold Bartetzky

Das Neue hat Konjunktur, auch und gerade in Architektur und Baubranche: hier ein neuer B├╝rokomplex, dort eine weitere Shoppingmeile oder eine schicke Wohnanlage f├╝r Gutverdienende – ganz zu schweigen von all den Prestigeobjekten, deren Kosten regelm├Ą├čig aus dem Ruder laufen.

Baubranche und Politik wollen uns weismachen, dass Neubauten entweder alternativlos oder aus energetischer Sicht unbedingt geboten sind. Dabei ist die wahre ├ľkobilanz beim Neubau meist alles andere als positiv, denn sein Fl├Ąchen- und Rohstoffverbrauch bis zur Fertigstellung wiegt schwer.

Langsam formiert sich Widerstand und Menschen engagieren sich gegen den Abriss eines Teils ihrer Stadtgeschichte oder f├╝r die Erhaltung innerst├Ądtischer Freifl├Ąchen wie j├╝ngst beim Berliner Tempelhofer Feld. Daniel Fuhrhop begleitet ihren Kampf gegen die Bauwut nicht nur mit seiner Kampagne „Verbietet das Bauen“, sondern bietet im vorliegenden Buch eine F├╝lle von Ideen an, um alte Substanzen zu erhalten – zum Gewinn von Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft.

Oekom

2015