Was macht der ReparaturRat?


Was macht der ReparaturRat?

Der ReparaturRat Oldenburg e.V. initiiert und unterstĂŒtzt AktivitĂ€ten, die im weitesten Sinne zur ressourcenschonenden NutzungsdauerverlĂ€ngerung materieller GĂŒter und Objekte beitragen. Daneben werden auch andere Konzepte unterstĂŒtzt, die als Teil einer nachhaltigen und resilienten kommunalen Versorgung geeignet sind. Zu den Handlungsfeldern des ReparaturRates zĂ€hlen:

Öffentlichkeitsarbeit, um NutzungsdauerverlĂ€ngerung und Obsoleszenzvermeidung als gesellschaftliche Querschnittsaufgabe zu verankern

Einbindung kĂŒnstlerischer und kultureller AktivitĂ€ten, die der Kommunikation und Verbreitung nachhaltiger Praktiken dienen

Die Projekte
des ReparaturRates

Mehr Infos

Der Vorstand des ReparaturRates


Der ReparaturBeiRat

Prof. Dr. Heike Derwanz

Institut fĂŒr Materielle Kultur

UniversitÀt Oldenburg

Sepp Eisenriegler

GrĂŒnder Reparatur- und Service-Zentrum RUSZ

Wien

Tom Hansing

Wissenschaftlicher Mitarbeiter von anstiftung

MĂŒnchen

Roland Hentschel

Stellvertretende Leitung Wirtschaftsförderung

Stadt Oldenburg

Edgar Knapp

Regionales Umweltbildungszentrum

Oldenburg

Heike Schaadt

ehemalige didaktische Leitung IGS KreyenbrĂŒck

Oldenburg

Volker Schneider-KĂŒhn

GeschĂ€ftsfĂŒhrung AWB

Stadt Oldenburg

Die Satzung des Vereins

§ 1 Name, Sitz, GeschÀftsjahr

Der Verein fĂŒhrt den Namen „Reparaturrat Oldenburg“ e.V. Der Verein hat seinen Sitz in Oldenburg. Der Verein wurde am 23.10.2020 gegrĂŒndet. Das GeschĂ€ftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnĂŒtzige Zwecke i. S. d. Abschnitts „SteuerbegĂŒnstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist ĂŒberparteilich. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

§ 2 Zweck des Vereins

(1) Zweck des Vereins ist die Förderung des Umweltschutzes, der Volksbildung, der Verbraucherberatung und des bĂŒrgerschaftlichen Engagements.

(2) Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch vom Verein initiierte und unterstĂŒtzte AktivitĂ€ten, die im weitesten Sinne zur ressourcenschonenden NutzungsdauerverlĂ€ngerung materieller GĂŒter und Objekte beitragen und fĂŒr eine resiliente Versorgung in der Kommune geeignet sind. Zu den Handlungsfeldern des Reparaturrates zĂ€hlen:

  • StĂ€rkung und Verbreitung von Repair CafĂ©s,
  • Entwicklung und Koordination eines Reparaturnetzes,
  • Schaffung geeigneter Lernorte, um Reparaturkompetenzen und nachhaltige Lebensstile zu fördern,
  • Einbindung kĂŒnstlerischer und kultureller AktivitĂ€ten, die der Kommunikation und Verbreitung nachhaltiger Praktiken dienen,
  • Öffentlichkeitsarbeit, um ein Bewusstsein fĂŒr NutzungsdauerverlĂ€ngerung und Obsoleszenzvermeidung als gesellschaftliche Querschnittsaufgabe zu verankern und Aufbau und Betrieb eines Ressourcenzentrums.

(3) Der Verein ist selbstlos tĂ€tig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dĂŒrfen nur fĂŒr die satzungsmĂ€ĂŸigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins, auch nicht bei ihrem Ausscheiden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohe VergĂŒtungen, begĂŒnstigt werden.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede natĂŒrliche und juristische Person werden. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet a) mit dem Tod des Mitglieds, b) durch Austritt, c) durch Streichung von der Mitgliederliste, d) durch Ausschluss aus dem Verein, e) bei juristischen Personen durch deren Auflösung.

Der Austritt erfolgt durch schriftliche ErklĂ€rung gegenĂŒber einem Mitglied des Vorstands. Er ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer KĂŒndigungsfrist von drei Monaten zulĂ€ssig.

Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrags im RĂŒckstand ist. Die Streichung ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.

Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, durch Beschluss der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich persönlich zu rechtfertigen. Eine etwaige schriftliche Stellungnahme des Betroffenen ist in der Mitgliederversammlung zu verlesen.

§ 5 MitgliedsbeitrÀge

Von den Mitgliedern werden BeitrÀge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und dessen FÀlligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.

§ 6 Organe

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung

§ 7 Der Vorstand

Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus mindestens drei Mitgliedern.

§ 8 Amtsdauer und Aufgaben des Vorstands

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren, vom Tage der Wahl angerechnet, gewĂ€hlt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes wĂ€hrend der Amtsperiode aus, so wĂ€hlt der Vorstand ein Ersatzmitglied (aus den Reihen der Vereinsmitglieder) fĂŒr die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.

Der Vorstand fĂŒhrt die GeschĂ€fte des Vereins und vertritt ihn in allen rechtlichen und wirtschaftlichen Belangen. Er ist fĂŒr alle Angelegenheiten des Vereins zustĂ€ndig, soweit diese Satzung nichts anderes regelt.

Die Mitglieder des Vorstandes können fĂŒr ihren Arbeits- oder Zeitaufwand (pauschale) VergĂŒtungen erhalten. Der Umfang der VergĂŒtungen darf nicht unangemessen hoch sein. Maßstab der Angemessenheit ist die gemeinnĂŒtzige Zielsetzung des Vereins.

§ 9 Beschlussfassung des Vorstands

Zu den Sitzungen des Vorstands wird durch Einladung eines Vorstandsmitgliedes unter Einhaltung einer Ladungsfrist von einer Woche per E-Mail oder Brief eingeladen.

Der Vorstand ist beschlussfĂ€hig, wenn mindestens die HĂ€lfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gĂŒltigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt.

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich jeweils durch zwei Mitglieder des Vorstandes gemeinschaftlich vertreten.

Die BeschlĂŒsse des Vorstands sind zu Beweiszwecken zu protokollieren und von der Sitzungsleiterin/ dem Sitzungsleiter zu unterschreiben. Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege oder per E-Mail gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu diesem Verfahren erklĂ€ren.

§ 10 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung fasst GrundsatzbeschlĂŒsse des Vereins und ist insbesondere fĂŒr folgende Angelegenheiten zustĂ€ndig:

Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes und Entlastung des Vorstandes,

Festsetzung der Höhe und der FÀlligkeit des Jahresbeitrages,

Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes,

Beschlussfassung ĂŒber die Änderung der Satzung, des Vereinszwecks und ĂŒber die Auflösung des Vereins.

Mindestens einmal im Jahr, möglichst im letzten Quartal, soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen durch schriftliche Benachrichtigung oder per E-Mail unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Werktages. Das Einladungsschreiben gilt als dem Mitglied zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekanntgegebene Adresse gerichtet ist.

Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Über die AntrĂ€ge auf ErgĂ€nzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. SatzungsĂ€nderungen, die Auflösung des Vereins sowie die Wahl und Abberufung von Vorstandsmitgliedern können nur beschlossen werden, wenn die AntrĂ€ge den Mitgliedern mit der Tagesordnung angekĂŒndigt worden sind.

Die Mitgliederversammlung wird von einem Mitglied des Vorstands oder einem Mitglied, das von der Mitgliederversammlung gewĂ€hlt wird, geleitet. Das Protokoll wird von der Person geschrieben, die die Mitgliederversammlung bestimmt. Die Mitgliederversammlung ist öffentlich. Jede ordnungsgemĂ€ĂŸ einberufene Mitgliederversammlung ist unabhĂ€ngig von der Zahl der Erschienenen beschlussfĂ€hig.

Die Mitgliederversammlung fasst BeschlĂŒsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gĂŒltigen Stimmen; zur Änderung der Satzung und zur Änderung des Vereinszwecks ist jedoch eine Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gĂŒltigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von drei Viertel erforderlich.

Über die BeschlĂŒsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem ProtokollfĂŒhrer zu unterzeichnen ist.

§ 11 Arbeitsordnungen

Der Verein kann sich zur Regelung interner AblĂ€ufe wie der Bildung von AusschĂŒssen und Expertengremien Arbeitsordnungen geben. FĂŒr Beschluss, Ände­rung und Aufhebung ist der Vorstand zustĂ€ndig.

§ 12 Auflösung

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegĂŒnstigter Zwecke fĂ€llt das Vermögen des Vereins an die Stadt Oldenburg, die es unmittelbar und ausschließlich fĂŒr gemeinnĂŒtzige Zwecke zu verwenden hat.

Oldenburg (Oldb), den 11. Dezember 2020