Ökonomie der Aufmerksamkeit

Georg Franck hat eine neue Ökonomie entdeckt, die mit der Ökonomie des Geldes konkurriert: die Ökonomie der Aufmerksamkeit, die nach den gleichen Gesetzen funktioniert. Aufmerksamkeit, die uns entgegengebracht wird, lässt sich verzinsen, und wer die höchste Stufe der Aufmerksamkeit erreicht hat, kann seine Kinder beerben. Aber diese Ökonomie zieht, wie jede andere, soziale Konsequenzen nach sich. Also beschließt Franck seinen Entwurf mit dem Grundriss der Ethik der Aufmerksamkeit.


Energie, Entropie, Kreativität

Dieses Buch hilft dabei, die Bedeutung der Thermodynamik für Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft zu verstehen. Es plädiert für die Integration der ersten beiden Hauptsätze der Thermodynamik in die Lehrbuchökonomie. Dabei führen systemische Gemeinsamkeiten in der Thermodynamik und in der Theorie des Wirtschaftswachstums zur Verwendung ähnlicher mathematischer Methoden, die es erlauben, industrielle Volkswirtschaften realitätsnah zu beschreiben. Davon ausgehend schlagen die Autoren Instrumente zur Lösung der Sozial- und Umweltprobleme vor.

Das Buch richtet sich an alle, die sich für interdisziplinäre Forschung zu den  Entwicklungsproblemen von Wirtschaft und Gesellschaft interessieren und verstehen wollen, was deren Umbrüche treibt.

Mit diesen Entwicklungsproblemen beschäftigen sich seit langem die Autoren des Buches: der theoretische Physiker Reiner Kümmel von der Universität Würzburg, der Physiker und Ökonom Dietmar Lindenberger von der Universität Köln und dem Energiewirtschaftlichen Institut an dieser Universität und der Ökonom Niko Paech von der Universität Siegen.

“Es ist mir ein Vergnügen, den Lesern dieses Buch zu empfehlen. Es wird von der Idee getrieben, die physikalischen Grenzen menschlichen Wirtschaftens mithilfe der Thermodynamik auszuloten, einer der universellsten physikalischen Theorien, die wir haben.“

Dieter Meschede, Professor für Physik, Universität Bonn


Das Gute Leben für Alle

Die globalen Krisen spitzen sich zu. Doch wo sind Antworten und Lösungen? Das I.L.A. Kollektiv hat sich auf die Suche nach neuen Lebensstilen und Wirtschaftsformen begeben, die nicht auf Kosten anderer und der Natur gehen. Die zentrale Frage: Wie kann ein gutes Leben für alle aussehen?

Fakt ist: An vielen Orten setzen sich Menschen bereits jetzt für ein zukunftsfähiges, demokratisches sowie sozial und ökologisch gerechtes Miteinander ein. All ihre Projekte bieten konkrete Alternativen im Hier und Jetzt. Was Mut macht: Die derzeitige imperiale Lebensweise - wie sie das I.L.A. Kollektiv in seinem ersten Buch »Auf Kosten anderer?« thematisiert - ist die Folge politischer Entscheidungen und unseres alltäglichen Handelns. Eine andere Welt ist also machbar. Welche Wege in die solidarische Lebensweise führen, zeigt dieses Buch eindrücklich auf – mit zahlreichen anschaulichen Infografiken.


ReparaturRat Oldenburg